Trüffelsauce

Selber machen mit frischem Trüffel aus eigenem Anbau – oder in zwei Minuten aus dem Glas.

Für die Sauce – frisch oder fertig

Wer selbst kocht, braucht frischen Trüffel. Wer es schnell braucht, greift zum Glas: 90 g, 12 €, in der schwarzen 15 % gehäckselte Sommertrüffel.

ab 0,60 € je Gramm

Eigener Anbau · Saison Mai bis Dezember

12,00 €

Aus Italien · 15 % Sommertrüffel

12,00 €

Aus Italien · mit Steinpilzen

15,00 €

Mit Gorgonzola DOP & Sommertrüffel

Trüffelsauce selber machen

Für zwei Portionen, in etwa 15 Minuten:

  1. Eine Schalotte fein würfeln und in 20 g Butter glasig dünsten.
  2. Mit 50 ml trockenem Weißwein ablöschen, fast vollständig einkochen.
  3. 150 ml Sahne zugeben, auf die Hälfte reduzieren, salzen.
  4. Pfanne von der Platte nehmen. 8–10 g frischen Burgundertrüffel fein reiben und unterrühren.
  5. Zwei Minuten ziehen lassen, über die Pasta geben, den Rest frisch darüber hobeln.

Der entscheidende Schritt ist der vierte. Trüffelaroma ist flüchtig – wer den Trüffel mitkocht, kocht ihn heraus. Er kommt in die heiße, aber nicht mehr köchelnde Sauce.

Frischer Burgundertrüffel im Anschnitt für selbstgemachte Trüffelsauce
Schwarze Trüffelsauce von Cher Pierre im geöffneten Glas

Oder fertig aus dem Glas

Nicht jeder Dienstagabend verträgt eine Reduktion. Für diese Fälle gibt es die Sauce im Glas – und wir sagen offen, was drin ist.

Schwarze Trüffelsauce: Kulturchampignons 70 %, gehäckselte Sommertrüffel 15 %, Wasser, Sonnenblumenöl, natives Olivenöl extra, schwarze Oliven, Salz, natürliches Aroma. Die Champignons sind der Träger, sie geben Textur und Körper. 15 % echter Trüffelanteil ist für eine fertige Sauce viel – die meisten liegen deutlich darunter.

Nach dem Öffnen hält das Glas im Kühlschrank sieben Tage. Ein Teelöffel reicht für eine Portion Pasta.

Schwarz oder weiß – wozu passt was?

Die schwarze Sauce ist kräftig und erdig. Sie hält gegen Fleisch, kräftigen Käse und Saucen, die mit Rotwein eingekocht werden.

Die weiße ist mild-nussig, mit Steinpilzen und weißer Trüffel. Sie passt zu allem, was zart bleiben soll: Pasta mit Butter, Risotto, Kalb, Ei.

Beide gehören erst am Ende unter das Gericht, nicht mitgekocht. Und wenn es der große Auftritt sein soll: frischer Trüffel darüber, gehobelt am Teller.

Weiße Trüffelsauce von Cher Pierre mit Steinpilzen im Glas

Häufige Fragen rund um Trüffelsauce

Eine Schalotte fein würfeln und in Butter glasig dünsten, mit einem Schuss trockenem Weißwein ablöschen und fast vollständig einkochen. Sahne zugeben, auf die Hälfte reduzieren, salzen. Dann die Pfanne von der Platte nehmen und frisch geriebenen Trüffel unterrühren – nicht mitkochen, sonst geht das Aroma verloren.
Für zwei Portionen genügen 8 bis 10 g frischer Burgundertrüffel. Lieber etwas weniger einplanen und am Teller nachhobeln, dann bleibt das Aroma besser erhalten.
In der schwarzen Sauce: Kulturchampignons 70 %, gehäckselte Sommertrüffel 15 % (Tuber aestivum), Wasser, Sonnenblumenöl, natives Olivenöl extra, schwarze Oliven, Salz und natürliches Aroma. Die Champignons sind der Träger, der Trüffelanteil von 15 % ist für eine fertige Sauce hoch.
Die schwarze ist kräftig und erdig, mit Champignons und Sommertrüffel. Die weiße ist mild-nussig, mit Steinpilzen, weißer Frühlingstrüffel und weißer Trüffel. Beide kosten 12 € für 90 g.
Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von sieben Tagen verbrauchen. Ungeöffnet gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Deckel.

Rezepte & Ratgeber

Tipps, Rezepte und Hintergrundwissen rund um Trüffel, Saison, Qualität und Zubereitung.

20. September 2024

Wie du mit wenigen Zutaten das volle Aroma echter Trüffel auf den Teller bringst.

9. Februar 2024

Warum der Schnitt im Frühjahr über die Ernte im Sommer entscheidet.

19. Oktober 2023

Anbaupraxis Bewässerung – von Thomas Schäfer, Agrarwirt B. A.

Trüffelsauce jetzt bestellen

Frischer Trüffel für die selbstgemachte Sauce, oder das Glas für den schnellen Abend. Beides aus einer Hand.